Mai 28 2026
Magnus war einst Tennisspieler und Chirurg, nun konnte er nicht mehr laufen – der Rollator veränderte sein Leben
Magnus Legert war in seinen Fünfzigern, als er den Verdacht hegte, an ALS zu leiden. Vom aktiven Tennisspieler und Orthopäden zum Mann, der kaum noch gehen oder sich bewegen konnte. Die Verwendung eines Geländerollators veränderte grundlegend sein Leben.
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Im Jahr 2018 bemerkte Magnus Legert eines Tages, dass er Schwierigkeiten hatte, seine Beine zu kontrollieren. Die Symptome verschlimmerten sich zusehends, und schließlich fiel ihm das Gehen schwer. Nach einem körperlich und geistig anspruchsvollen Beruf als Unfallchirurg konnte er sich nun kaum noch bewegen. Bald hegte Magnus den Verdacht, an ALS erkrankt zu sein. Daraufhin beschloss er, seine Familie zu informieren und sich in Behandlung zu begeben.
– Die Ärzte konnten zunächst nichts feststellen, außer dass ein schlechtes Signal vom Rückenmark ausging, sagt Magnus Legert.
Während der laufenden Untersuchung verschlechterte sich Magnus' Zustand. Er erkrankte während der Pandemie zusätzlich an Covid-19 und auch Post-Covid. Danach ging es nur noch bergab, und Magnus hatte große Schwierigkeiten, sich überhaupt noch zu bewegen. Im Jahr 2024 beschloss er jedoch, seine Laborwerte genauer unter die Lupe zu nehmen.
– Dann dachte ich, meine Laborwerte seien auffällig, und begann, Vitamin B12 und Folsäure einzunehmen. Daraufhin änderte sich fast alles innerhalb einer Woche. Ich hatte also einen unbehandelten Vitamin-B12-Mangel, sagt er.
Es handelte sich also nicht um ALS, sondern um einen Vitamin-B12-Mangel, an dem Magnus litt. Da dieser jedoch so viele Jahre unbehandelt blieb, hat er nun dauerhafte Nervenschäden.
Eine widerwillige Entscheidung veränderte Magnus' Leben
Als es Magnus am schlechtesten ging, erwog er, sich einen Rollator anzuschaffen. Doch es war eine widerwillige Entscheidung.
– „Ich wollte nicht auf einen Rollator angewiesen sein. Niemand will das wirklich. Eine Zeit lang fand ich es überhaupt nicht angenehm. Aber nachdem ich mit der Einnahme von Vitamin B12 begonnen hatte, merkte ich, dass es wieder bergauf ging und ich wieder auf die Beine kam. Dann dachte ich einfach: Das Leben ist toll, es ist mir egal, ob ich einen Rollator brauche.“
Als Magnus sich erholte, bemerkte er ein Problem mit dem Rollator, den er von der Krankenkasse erhalten hatte. Er schränkte ihn ein. Herkömmliche Rollatoren sind nur für ebene Flächen geeignet und nicht an die Körpergröße des Benutzers angepasst. Daraufhin suchte Magnus nach Alternativen.
„Als ich fitter wurde, wollte ich auf die Wanderwege gehen und unbedingt mit dem Rollator trainieren können. Dann merkte ich, dass es bei der Krankenkasse nichts gab, was dafür geeignet war“, sagt er.
Nach einiger Recherche stieß Magnus auf die Geländerollatoren von Trionic und beschloss, deren Produkte zu verwenden. Diese Entscheidung veränderte sein ganzes Leben.
– „Plötzlich konnte ich überall hin, wo ich wollte. Ich konnte loslaufen. Vom städtisch bedingten Aufenthalt konnte ich in den Wald mit seinem unwegsamen Gelände. Die Möglichkeit zu haben, fast überall hinzukommen, selbst wenn man völlig auf einen Rollator angewiesen ist, bedeutet mir sehr viel.“
Rollatoren für alle, die ein aktiveres Leben führen möchten
Trionic bietet verschiedene Optionen für Menschen, die mit einem Rollator ein barrierefreieres Leben führen möchten. Johan Kuikka, Geschäftsführer von Trionic, ist überzeugt, dass oft der Rollator den Nutzer einschränkt und nicht umgekehrt.
– „Mit der richtigen Ausrüstung können Sie weiterhin das tun, was Sie lieben. Unsere Kunden sagen oft, dass wir ihnen ein neues Leben ermöglichen. Die Menschen möchten weiterhin das tun, was sie vor ihren Gleichgewichtsproblemen gerne gemacht haben“, sagt Johan Kuikka.
Bei Trionic gibt es verschiedene Varianten von Geländerollatoren, wie zum Beispiel das Veloped, die für unterschiedliche Aktivitäten und Zwecke geeignet sind.
– „Man denkt oft, man bräuchte einen Rollator, der für alles geeignet ist, aber das ist genauso, als hätte man zwei oder drei Paar Schuhe im Flur stehen, je nachdem, was man vorhat“, sagt Johan Kuikka.
