Hallo, wie können wir Ihnen helfen?
Wird der Rollator von der französischen Krankenversicherung übernommen?
Wenn Sie einen Rollator benötigen, um Ihre Mobilität oder Selbstständigkeit zu verbessern, stehen Ihnen in Frankreich verschiedene Finanzierungs- und Erstattungsmöglichkeiten zur Verfügung. Hier finden Sie alles, was Sie wissen müssen, um von der Kostenübernahme durch die französische Krankenversicherung (Assurance Maladie) und weiteren Hilfen zu profitieren.
1. Wird ein Rollator von der Krankenversicherung übernommen?
Ja, eine Gehhilfe oder ein Rollator kann von der Krankenversicherung übernommen werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind:
Das Hilfsmittel muss ärztlich verordnet sein.
Es muss in der Liste der erstattungsfähigen Produkte und Leistungen (LPP) aufgeführt sein, in der die erstattungsfähigen Medizinprodukte verzeichnet sind.
Es muss von einem zugelassenen Anbieter (Apotheke, Sanitätshaus) geliefert werden.
Beispiel: Der Grundpreis für einen Standard-Rollator beträgt laut LPP etwa 53,81 €.
2. Wie hoch ist der Erstattungsbetrag?
Der Standard-Erstattungssatz beträgt 60 % des Grundpreises, also etwa 32,28 €.
Wenn Sie eine Langzeiterkrankung (ALD) haben oder unter eine Sonderregelung fallen, kann die Kostenübernahme 100 % betragen.
Wenn Sie sich für ein höherwertiges Modell entscheiden (leichter, geländegängig, mit Bremsen, Sitz usw.), tragen Sie die Differenz zwischen dem tatsächlichen Preis und dem Grundpreis selbst.
Ihre Zusatzversicherung (mutuelle) kann diese Restkosten ganz oder teilweise übernehmen.
3. Welche Schritte sind für eine Erstattung erforderlich?
So gehen Sie vor:
Gehen Sie zu Ihrem Arzt: Er stellt Ihnen eine ärztliche Verordnung für eine Gehhilfe oder einen Rollator aus.
Prüfen Sie den LPP-Code: Das verordnete Hilfsmittel muss einem LPP-Code entsprechen.
Kaufen Sie Ihren Rollator bei einem zugelassenen Anbieter (Apotheke oder Sanitätshaus).
Senden Sie Folgendes an Ihre CPAM: die Verordnung, die Rechnung und gegebenenfalls das Formular für die vorherige Genehmigung.
Erhalten Sie die Erstattung: Der Betrag wird auf Ihr Konto überwiesen. Wenn Sie eine Zusatzversicherung haben, kann diese den nicht erstatteten Rest übernehmen.
4. Welche Modelle kommen infrage?
Das Hilfsmittel muss in der LPP-Nomenklatur als Gehhilfe anerkannt sein.
Es muss den medizinischen Normen entsprechen und von einem zugelassenen Anbieter geliefert werden.
Hochwertige Modelle (aufwendige Bremsen, große Räder, Einsatz im Freien) werden nur bis zum Grundpreis erstattet; den Mehrbetrag tragen Sie selbst.
5. Weitere mögliche Finanzierungsquellen
Ihre Zusatzversicherung: Manche Versicherungen übernehmen die Differenz zwischen Kaufpreis und Erstattung der Sozialversicherung.
Hilfen des Départements: Die Häuser für Menschen mit Behinderung der Départements (MDPH) oder die Départementsräte können Zuschüsse für angepasste Hilfsmittel gewähren.
Vereine und Stiftungen: Einige Wohltätigkeitsorganisationen oder Patientenverbände können sich am Kauf eines Hilfsmittels beteiligen.
Vorübergehende Miete: Wenn Sie den Rollator nur für einen begrenzten Zeitraum benötigen (Rehabilitation, Genesung), kann eine Miete eine günstige Lösung sein, die teilweise erstattet wird (Grundpreis etwa 2,21 € pro Woche).
6. Worauf Sie achten sollten – praktische Tipps
Prüfen Sie, ob das gewählte Modell genau der Verordnung und der LPP-Referenz entspricht.
Kaufen Sie nur bei einem zugelassenen Anbieter, sonst kann die Erstattung abgelehnt werden.
Bewahren Sie alle Unterlagen auf: Verordnung, Rechnung, vorherige Genehmigung und das Schreiben Ihrer CPAM.
Wenn Sie als langzeitkrank (ALD) oder dauerhaft behindert anerkannt sind, beantragen Sie die 100-%-Kostenübernahme.
Ist eine vorherige Genehmigung erforderlich, rechnen Sie mit einigen Wochen Bearbeitungszeit.
7. Zusammenfassung
So erhalten Sie eine Finanzierung für einen Rollator in Frankreich:
Gehen Sie zu Ihrem Arzt und lassen Sie sich eine Verordnung ausstellen.
Wählen Sie ein erstattungsfähiges Modell, das in der LPP aufgeführt ist.
Kaufen Sie es bei einem zugelassenen Anbieter.
Senden Sie die Unterlagen zur Erstattung an Ihre CPAM.
Ergänzen Sie bei Bedarf über Ihre Zusatzversicherung oder lokale Hilfen (MDPH, Vereine).
Tipp: Die Standarderstattung deckt etwa 60 % des Grundpreises (etwas über 30 €). Mit einer guten Zusatzversicherung oder weiteren Hilfen können Sie Ihren Eigenanteil jedoch senken oder sogar ganz vermeiden.
Wir freuen uns, dass wir helfen konnten. Danke für Ihr Feedback!
Bitte geben Sie uns Feedback oder stellen Sie uns Fragen via:
- 030-233 279 90
- Chatten Sie mit uns
- Post
Or share your feedback directly:
Lesen und entdecken Sie mehr über unsere hochwertigen Rollatoren
Möchten Sie Ihr Wissen weiter vertiefen? Nachfolgend finden Sie alles, was Sie brauchen, um alles über unsere Veloped- und Walker-Rollatoren zu erfahren
